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The Adventures of Rob Cabbage – an art project by Wilm Weppelmann

Chapter 2017: Cabbage Attack

„If you don´t eat me, then I´m overcoming the world.“  Rob Cabbage 2017

„Jeder Goliath findet seinen David.“ Wilm Weppelmann  2017
 „Ich hoffe, noch lange nach Kohl zu stinken“ in:  Philippe Claudel „Der Duft meiner Kindheit“  Rowohlt Hamburg 2014 S. 51 bis 52
„Cabbage: a familiar kitchen-garden vegetable about as large and wise as a man’s head. “ Ambrose Bierce „The Devil’s Dictionary“ (1906) 
„Denken wir uns eine Stadt, die von lauter Gärtnern bewohnt wäre, was würde dies für eine Stadt sein?“ Zitat abgewandelt nach Friedrich Buchholz „Hermes oder Über die Natur der Gesellschaft“  (1810) 
„Ich sehe die Menschen lieber auf dem Felde Gras fressen, als dass sie sich in den Städten gegenseitig verschlingen. “ Jean-Jacques Rousseau  „Letzte Antwort an Bordes“ (1752)
„Weshalb hatten sie denn ihre ganze fruchtbare Erde als Stadt bebaut? Eine Stadt ist nichts Essbares, in einer Stadt können nur die leben oder sterben, die von anderen ernährt werden.“ aus: Knut Hamsun „August Weltumsegler“  (1930)

The Adventures of Rob Cabbage

Der Künstler Wilm Weppelmann

Wilm Weppelmann  (Künstler)  – eine Übersicht

Quelle: Wikipedia.org (abgerufen am 15.2.2016)

Wilm Weppelmann (Stuttgart 2005)

 Wilm Weppelmann (* 17. April 1957 in Lüdinghausen) ist ein deutscher Künstler. Er lebt und arbeitet als Konzeptkünstler, Gartenkünstler, Fotograf und Autor derzeit in Münster (Westfalen).

Inhaltsverzeichnis

Biographie

Wilm Weppelmann wuchs in Ottmarsbocholt (Westfalen) auf. 1977 legte er sein Abitur am Pascal-Gymnasium Münster ab. Nach dem Studium der Germanistik an der Westfälische Wilhelms-Universität Münster, begann Weppelmann seinen beruflichen Werdegang mit einer Stelle als Regie- und Dramaturgie-Assistent am Münsteraner Zimmertheater (dem heutigen Wolfgang Borchert Theater). Später arbeitete er als freier Journalist für verschiedene Kulturredaktionen, anschließend übernahm Weppelmann eine leitende Stellung beim Dortmunder Harenberg-Verlag, bevor er sich Ende der 1990er Jahre ganz der Kunst widmete. Seit 2005 hat er dem Gartenthema einen besonderen Schwerpunkt in seiner künstlerischen Arbeit eingeräumt.

Werk

Weppelmann arbeitet interdisziplinär. In seinen künstlerischen Projekten bringt er die unterschiedlichsten Fachdisziplinen zusammen. Konzeptkunst, Aktionskunst, Videokunst, Fotokunst, Gartenkunst und Installation werden häufig in eine Gesamtinszenierung einbezogen und durch ein eigenständig kuratiertes Vortrags- und Kulturprogramm ergänzt. Subversion als künstlerische Strategie unterstreicht oft den kritischen und politischen Anspruch seiner Arbeit.

Zum Anfang seiner künstlerischen Tätigkeit hat Weppelmann sich intensiv mit dem Ende des menschlichen Lebens auseinandergesetzt. Seine Fotoreihe Hier möchte ich sterben wurde in ganz Deutschland gezeigt.[1] Wilm Weppelmann war Kurator und Künstler der Ausstellung Sterben kommt des Museums für Sepulkralkultur in Kassel (24. April 2004 bis 5. Oktober 2004). Dabei wurden den Besuchern auf einer Fläche von 500 m² unterschiedliche Installationen aus den Bereichen Foto, Film und Ton präsentiert.[2] Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart präsentierte im Jahr 2005 Weppelmanns Installation Die letzte Frage.[3]

In seiner künstlerische Fotografie berührt Weppelmann Grenzthemen des menschlichen Lebens. Konzept- und Porträtfotoreihen zur Zukunft des Menschen, dem Leben in der Nacht oder auch dem Sterben wurden zumeist in Schwarzweißfotografien ausgearbeitet und ausgestellt. Eine surreale Poesie findet sich in seinen Fotoplakatentwürfen für die Freie Gartenakademie, die einen Kultstatus erreicht haben.[4][5]

Auf allen Ebenen seiner künstlerischen Arbeit nimmt seit 2005 der urbane Garten und das Stadtgrün, als Kunst-, Natur- und Kulturraum, eine vorrangige Stellung ein, dazu gehören: inszenierte Fotografie, Interventionen im öffentlichen Raum, Guerilla Gardening, Dauerperformance, Erd- und Pflanzeninstallationen, schwimmende Gemüsegärten und weitere Gartenkreationen, die sich auch mit historischen Themen beschäftigen. Zentrale Bezugspunkte sind der Kleingarten, die Gemüsekultur und damit verbunden die Selbstversorgungswirtschaft.

Einzelprojekte als Gartenkünstler

Weppelmann gründete 2006 die Freie Gartenakademie. Die internationale Kulturveranstaltungsreihe findet jährlich in seinem Schrebergarten in einer Kleingartenanlage in Münster statt und beschäftigt sich mit dem Thema Garten in allen „existentiellen, ökologischen, philosophischen, sozialen und kulturellen Dimensionen“.[6][7]

aFARM II 2014

aFarm II – eine Installation von Wilm Weppelmann (2014) auf dem Aasee (Münster)

Im Sommer 2013 verwirklichte Wilm Weppelmann einen 24 qm großen, schwimmenden Gemüsegarten als temporäre künstlerische Installation auf dem Aasee (Münster).[8][9] Er nannte sein Selbstversorgungsprojekt aFARM, um einen Bezug zur globalen Landwirtschaft herzustellen. 2014 erweiterte er das Experiment durch ein Mikrohaus. Vom 1. September bis 30. September 2014 verbrachte er Tag und Nacht in einer Dauerperformance auf der Garteninsel und ernährte sich von den dort gewachsenen Gartenbaufrüchten. Zu seinem streng reglementierten Tagesablauf gehörte nicht nur die gärtnerische Arbeit, sondern auch die Aufgabe eines Stadtausrufers, der das Thema der Installation „was ich brauche“ und damit die menschlichen Grundbedürfnisse lautstark ansprach.[10] Das Projekt fand eine große überregionale Resonanz.[11]

Mit weiteren Langzeitprojekten ist Weppelmann auch international aktiv: The Adventures of Rod Cabbage[12] (Konzeptkunst), Urban Restruction Site[13] (Installationen zur Neuvermessung der Stadt), Der Winterschlaf von Wilm Weppelmann[14] (Konzeptkunst zum Rhythmus des Lebens), Gardenstreet (Interventionen im öffentlichen Straßenraum in ganz Europa) und The Hunger Garden[15] (Garteninstallation zum Hunger in der Gegenwart und Vergangenheit).

Publikationen (Auswahl)

Einzelnachweise

Weblinks

Blog

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